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Maulbeere Illinois (Morbus alba x rubra)

Geschmack:
Perfekt harminisch süss - säuerlich

Früchte:
Sehr grosse dunkle Früchte. Etwa bis 4 cm lang und of auch sehr dick. Sie sind nahezu samenlos, was für die Gaumenfreude nur von Vorteil ist. Wird von vielen als beste Maulbeersorte empfunden.

Standort:
Sonnig / Halbschatten
Völlig unkompliziert, was die Bodenansprüche angeht und absolut winterhart.
Diese Sorte bildet über zwei manchmal sogar drei Monate (!) unentwegt Früchte.

Erntezeit:
Von Juni bis August kann laufend geerntet werden.

Sorte:
Diese Maulbeersorte ist eine natürlich entstandene Kreuzung einer weissen mit einer roten Maulbeere, 1958 entdeckt.

Weisse Maulbeere (morus alba)

Vorkommen:
Die weisse Maulbeere stammt aus China.

Sorten:
Es gibt einzelne Kultursorten. Häufiger findet sich die Wildform.

Früchte:
weiss - gelblich bzw. mehr oder weniger rosa - purpur gefärbt, Geschmack vorwiegend süss, kaum Aroma.

Ertrag:
reich bis sehr reich

Erntezeit:
Juni - Juli

Lager und Verwertung:
sofort zu verwerten, max. 2 Tage haltbar, Frischverzehr, Trocknen, Brennen, Sirup

Wuchs:
kräftiger Wuchs, dünntriebig, dicht verzweigt, je nach Schnitt und Standort 3 bis 16 Meter hoch.

Bestäubung:
selbstfruchtbar (einhäusig, getrenntgeschlechtlich)

Standort:
vollsonnig, normal bis Trocken

Klima:
durchnittlich winterhart

Pflege:
keine

Schnitt:
kräftig Auslichten für gute Besonnung und Niedrighalten

Schwierigkeiten:
keine

Rote Maulbeere (morus rubra)

Vorkommen:
Die rote Maulbeere ist ursprünglich im Östlichen Nordamerika beheimatet. Vom südlichen Ontavio und Vermont bis nach Florida, im Westen bis zum südöstlichen Süd-Dakota und dem mittleren Texas. Sie bevorzugt Standorte mit feuchten Böden, ist häufig an Flussläufen anzutreffen und kommt in Höhenlagen bis etwa 600 Meter vor. In Europa ist die rote Maulbeere kaum ausserhalb der Botanischen Gärten anzutreffen.

Früchte:
Die Früchte der roten Maulbeere dienen vor allem Vögeln aber auch Säugetieren wie Opossums, Waschbären und Hörnchen als Nahrung. Aber auch Marmelade, Obstkuchen oder Saft werden aus den süssen Beeren zubereitet.

Schwarze Maulbeere (morus nigra)

Vorkommen:
Die schwarze Maulbeere ist ursprünglich in Westasien beheimatet. Sie wurde allerdings spätestens um 1500 herum bereits in Südeuropa gepflanzt. Im Mittelraum und in den Südöstlichen USA ist sie dagegen selten zu finden, da sie nur in den wärmsten Lagen gedeiht.

Sorten:
Es gibt zahlreiche Kultursorten in Asien und Amerika, in Mitteleuropa sind nur wenige davon  bekannt. Auch die Wildform wird genutzt.

Früchte:
Schöne brombeergroße Früchte - in warmen Ländern finden sich wesentlich größere Sorten, schwarz, sehr saftig, süß, säuerlich-aromatisch.

Ertrag:
reich bis sehr reich

Erntezeit:
Juni - Juli

Lager und Verwertung:
sofort zu verwerten, max. 2 Tage haltbar, Frischverzehr, Mischen mit anderen Obstarten, schön rot färbend

Wuchs:
Kräftiger Wuchs, locker verzweigt, je nach Schnitt und Standort 3 bis 12 Meter hoch.

Bestäubung:
selbstfruchtbar (einhäusig, getrenntgeschlechtlich)

Standort:
vollsonnig, normal bis trocken

Klima:
Die schwarze Maulbeere benötigt Weinbauklima, gedeiht aber auch an geschützten Standorten

Pflege:
wenig

Schnitt:
kräftig Auslichten für gute Besonnung und Niedrighalten

Schwierigkeiten:
Holzfrost, Flecken durch stark färbender Saft.

Standort

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