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Rassebeschreibung der Bielefelder Kennhühner

Die Geschichte

Die Bielefelder Kennhühner gehören zu den Jüngsten deutschen Grossrassen. Um 1976 wurde im Grossraum Bielefeld das Bielefelder Kennhuhn erzüchtet. Der Erzüchter des Bielefelder Kennhuhns Gerd Roth wollte ein wetterhartes, schnellwüchsiges Huhn mit beachtlicher Legeleistung aber zugleich mit guten Mastqualitäten erzüchten.
Um das Bielefelder Kennhuhn erzüchten zu können, benötigte der Erzüchter Rassen, die einen Sperberfaktor aufwiesen, denn nur diese sind genetisch dazu in der Lage die Kennfarbigkeit auszubilden. Gerd Roth entschied sich für die Rassen Mechelner, Welsumer, Amrocks, New Hampshire und Rhodeländer.
Der Name der Ortschaft "Bielefeld" ist der Erzüchtungsstandort und wurde schlussendlich als Bielefelder  Kennhuhn im Jahre 1980 in Deutschland anerkannt.

Der Steckbrief

Diese Rasse ist schnellwüchsig Wetterhartes Kennhuhn mit einer beachtlicher Legeleistung bis zu 230 Eier im Jahr. Die Eier sind braun und gross. Beim Eintagskücken ist bereits die Henne und der Hahn erkennbar. Das Bielefel der Hennenkücken hat ein hellbraunes Flaumgefieder mit satt dunkelbraunen Rückenstreiffen und einem deutlich kleinerem Sperberfleck auf dem Kopf.
Das Hahnkücken hat auch ein hellbraunes Flaumgefieder einem ockergelben bis hellbraunem Rückenstreiffen und ein etwas grösseren weissen Sperber flecken.
Der Gesamteindruck dieses Huhns ist gross mit gerader und langer Rückenlinie sowie stumpfen Schwanzwinkel weniger als mittelhoch gestellt möglichst keine Schenkel zeigend.

Farbenschlag Kennsperber:

Der Hahn: Hals und Sattelbehang, Oberrücken, Schultern und Flügeldecken satt rötlichgelb mit hellgrauer Sperberung bzw. Streifung.Leicht graue Tönung im Rücken gestattet. Armschwingen grau-weiss-gelbbraun gesperbert.
Brust und Bauch gelb bis leicht rötlich mit heller Sperberung, leichter grauer Anflug nicht fehlerhaft. Der Schwanz ist grau gesperbert, brauner Anflug ist gestattet.
Die Henne: Etwa aufgehelltes rost-rebhuhnfarbiges Mantelgefieder mit flockiger Sperberzeichnung, welche auf den Flügeldecken als helle Tupfung auftreten kann. Halsbehang Goldfarbig mit Schaftstrich, der durch angedeutete hellgraue Sperberung leicht unterbrochen wird. Brustfarbe rötlich gelb. Gelblicher Flitter im Mantelgefieder ist kein Fehler.

Farbenschlag Silber - Kennsperber:

Der Hahn:

Der Kopf, Hals- und Sattelbehang ist silberweiss mit eingelagerter grauer, sperberartiger Zeichnung im Innenfeld der Federn. Rücken, Schulter und Flügeldecken sind silberweiss mit mehr oder weniger verdeckter grauer Sperberung. Die Steuerfedern, Handschwingen und Innenfahnen der Arm schwingen der Federgrösse entsprechend mit unklarer, grober Sperberung.
Armschwingen auf den Aussenfahnen sind silber - weiss, das Flügeldreieck bildend. Die grösseren Flügeldeckfedern ( Binden ) sind dunkelgrau gesperbert, teils mit weissem Aussensaum. Brust, Schenkel, Bauch und Schwanz sind im Wechsel von hell- und dunkelgrau leicht bogig ohne scharfe Abgrenzung gesperbert.

Die Henne:

Der Kopf und Halsbehang sind silberweiss mit dunkelgrauer Sperberbezeichnung im Federinnenfeld, im Nacken dunkler gestattet. Die Brust ist lachsfarbig bis rötlichgelb, weisse Flecke auf einzelnen Federn vorerst gestattet.
Körpergefieder im Wechsel von hell und dunkelgrau leicht bogig ohne scharfe Abgrenzung gesperbert und teils mit leichter grauer Rieselung. Schmaler silbriger Federrand gestattet. Schwingen und Schwanzfedern etwas dunkler, mit unklarer grober Sperberung.

Gewichte:

Der Hahn hat ein Gewicht von 3 - 4 Kilo
Die Henne hat ein Gewicht von 2,5 -3,25 Kilo

Bruteier:

Die Bruteier haben ein Mindestgewicht von 60 Gramm

Eierfarbe:

Die Eierfarbe ist Braun

Ringgrösse:

Die Ringgrösse vom Hahn ist 22
Die Ringgrösse von der Henne ist 20

Legeleistung:

Die Legeleistung ist im Jahr ca. 230 Eier

Standort

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Broch Manuela und Daniel, Rosenau, 6208 Oberkirch

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